Sonntag, 19. Februar 2017

Zu Kräften kommen

Lieben Dank für eure guten Wünsche!
   
Ich fühle mich besser, bin aber noch etwas schwach und habe einen unangenehmen Husten. Deshalb habe ich das Wochenende und die Anwesenheit des Liebsten genutzt, um wieder zu Kräften zu kommen. Das traumhafte Wetter war dafür geradezu ideal. 

 
Ich habe meinen Nase in die Frühlingssonne gehalten, mich sehr über erste Blüten im Garten gefreut, meinen Spalier- Pfirsich geschnitten, welke Blätter von der Clematis abgezupft und ein bisschen Laub von den Beeten geharkt. 
Ich habe mir leckeren Kuchen schmecken lassen, mich ausgeruht und viel geschlafen, einen kleinen Spaziergang am Ufer der Insel Reichenau unternommen, dabei Rostgänse beobachtet und mit dem kleinen Bruder Seeschneckenhäuser gesammelt. 
Außerdem habe ich endlich mit dem Nähen des Kostüms für den kleinen Bruders begonnen.





































  
Es wird wohl noch etwas dauern, bis ich wieder richtig fit bin, aber das Wochenende hat mir auf alle Fälle sehr gut getan.

Freitag, 17. Februar 2017

Letzter Samstag

Das zurückliegende Wochenende war aufregend und wohl auch ziemlich anstrengend, denn am Sonntag Nachmittag bin ich dann kollabiert. Über das Wochenende möchte ich aber trotzdem gerne noch hier berichten. 

Am Samstag treffe ich mit dem kleinen  Bruder und seiner Freundin gegen 9:30Uhr beim Palmenhaus im Paradies, ein. Es ist für mich das erste Mal, dass ich im Rahmen meiner Weiterbildung eine Naturkindergruppe, die BUND-Spechte, begleite. 
Wir Betreuer gehen das Programm nochmal gemeinsam durch, dann trudeln nach und nach die Kinder (3.und 4. Klasse) ein. Nach einer Willkommensrunde werden draußen Gruppenspiele angeboten.
Dann gehen wir ins Palmenhaus und widmen uns spielerisch dem Thema "Fische im Bodensee".


Schwimmblase



   
Nach einer längeren Mittagspause läuft die ganze Gruppe durch die Stadt zum Bodensee- Naturmuseum. 
Dort haben wir eine Führung zum Thema: "Kriegen Enten im Winter kalte Füße?" Anschließend machen die Kinder eine Museumsrallye, die sich mit Fischen und Vögeln am Bodensee beschäftigt und werden dabei von uns Erwachsenen unterstützt. Jeder bekommt hinterher einen kleinen Preis.
Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Spielplatz vor dem Haus, laufen wir zurück zum Palmenhaus, wo die Eltern schon warten.




  
Ich fahre mit den beiden Kindern nach Hause und genieße mit der Familie leckeren Zupfkuchen zum Nachmittagstee. 
Dann müssen wir uns auch schon wieder umziehen, denn wir besuchen den Konstanzer Jazzgipfel. Dort treten die Jazz- Bands der Konstanzer Gymnasien mit vielen jungen Musikern auf und unsere Große spielt (zum Glück immer noch) in ihrer Band Saxophon. Special guest in diesem Jahr ist der Posaunist und Komponist Johannes Lauer, der mit seinen Soli begeistert. 




Mittwoch, 15. Februar 2017

Aufheiterung

Mit einem kleinen Lebenszeichen melde ich mich hier. 
Seit Sonntag hüte ich das Bett mit einer fieberhaften Erkältung. 

Da habe ich ich mich heute besonders über eine fröhlich bunt verpackte Aufheiterung gefreut. Darin das Buch "Gebrauchsanweisung für den Schwarzwald", das ich beim Schwarzwaldmaidli gewonnen haben. 
Ganz herzlichen Dank an dich, liebe Anette! 


Samstag, 11. Februar 2017

Bitte mehr davon!

Einmal in dieser Woche (mal abgesehen von diesem Morgen) zog der graue Vorhang hier überm See auf und die Sonne und das Himmelsblau weckte einen Nachmittag lang Frühlingsahnung

Darf es nächste Woche bitte mehr davon sein?




Donnerstag, 9. Februar 2017

Ein Tag im Februar

Hin und wieder halte ich hier gerne meinen Tag fest. Ich schreibe darüber, was ich den Tag über so gemacht habe und erzähle von unserem ganz normalen Alltagstrubel. 



Als ich gegen 7Uhr aufstehe, ist der Himmel klar und es ist frostig. Ich frühstücke, dann gehe ich zur Grundschule, wo ich als Vorstand des Fördervereins ein Treffen mit der Schulleiterin habe. 

Als ich um 9Uhr wieder nach Hause gehe, habe ich einen alten Schülerstuhl vom Speicher dabei. Die Stühle sollen verschenkt oder entsorgt werden, ich möchte einen Stuhl probeweise abschleifen und mit dem kleinen Bruder bunt bemalen. Kater Fred hat mir aufgelauert und schlüpft mit ins Haus. Eigentlich darf ich ihn nicht füttern, aber da seine Familie nicht zuhause ist, gebe ich ihm ein wenig Trockenfutter und dann schläft er auf dem Bett vom Tochterkind ein. Ich drehe eine Mail- und Internetrunde, dann muss ich schon wieder los in die Schule zur Buchausleihe. 

Als ich zurück bin, ist der Himmel leider zugezogen. Ich schneide Gräser und verwelkte Stauden im Vorgarten und finde dabei ein schönes leeres Schneckenhaus. Das kommt ins Glas zu meiner Sammlung. Der Liebste hat mir ein Franzbrötchen vom Bäcker mitgebracht, also genehmige ich mir ein zweites Frühstück. Dann lege ich mich noch eine Stunde hin, denn ich habe in der Nacht schlecht geschlafen. 

Als um 13Uhr der kleine Bruder und das Tochterkind von der Schule kommen, essen wir Reste und beide erzählen von der Schule. 
Dann geht der kleine Bruder zur Hausaufgabenbetreuung. Ich mache die Waschmaschine an und schreibe einen Einkaufszettel, dann mache ich mich fertig. Ich hole den kleinen Bruder etwas früher ab und wir fahren in die Stadt. 



























Wir parken das Auto und laufen zur Kinderärztin, dort macht der kleine Bruder einen Seh- und einen Hörtest. Alles in Ordnung.
Anschließend machen wir noch ein paar kleine Besorgungen, u.a. kaufe ich im Bastelgeschäft Holzperlen für den morgigen Kommunionunterricht, wir möchten Gebetsschnüre mit den Kindern herstellen.

Dann gehts mit dem Auto zurück, unterwegs springen wir schnell noch ins Lebensmittelgeschäft um Tomatensaft zu kaufen, für unseren Esstisch muss ich einen Strauß weiße Tulpen mitnehmen.

Gegen 18Uhr sind wir zurück, da ist der Liebste schon zuhause.
Der kleine Bruder dreht noch eine Rollerunde um den Block. Ich packe aus und während der Liebste eine leckere Minestrone kocht und dem kleinen Bruder Mathe erklärt, hänge ich die Wäsche im Keller auf und telefoniere dabei. 

Nach dem Essen sitzen wir noch lange alle zusammen und erzählen von unserem Tag. Der kleine Bruder darf dann mit dem Liebsten noch ein Stück von Star Wars schauen, ich versuche dabei diesen Post zu tippen und lege die Beine hoch.


Mittwoch, 8. Februar 2017

Schräge Vögel

Mit den Schulkindern aus meinem Kurs habe ich Vogel aus Papprollen gebastelt, fröhlich kunterbunt bemalte Hingucker, als Farbtherapie gegen das Himmelsgrau.
 
Zum Aufhängen im Fenster oder einfach zum Aufstellen.


Benötigt werden:

Klopapier- Rollen
Flüssige Bastelfarben (hier: Acrylfarben)
Pinsel
Tonpapier für den Schnabel
(Wackel-)Augen
Bunte Federn
Flüssigkleber 


























Idee: Pinterest

verlinkt bei Creadienstag und Linkyourstuff

Lies dazu auch: Blumen und Schmetterlinge aus Klopapierrollen

Dienstag, 7. Februar 2017

Frühlingsahnung


Als gestern Nachmittag der graue Vorhang endlich mal aufzog, musste ich das unbedingt für einen Spaziergang über die Insel Mainau nutzen. Zum Sonne tanken und um Bewegung an der frischen Luft zu haben. Und ich wollte Nachschauen, ob, nachdem der Schnee nun überall weggetaut ist, bereits grüne Spitzen aus den Beeten hervorschauen.  
  
Auf der Insel herrschte eine rege Betriebsamkeit, ich hörte das Geräusch von Motorsägen und sah Gärtner beim Schneiden von Bäumen und Sträuchern, beim Abgeräumen von Beeten und beim Entfernen von Schutznetzen. Riesige Säcke mit Humus lagen bereit. Auch im Weinberg wurde eifrig gearbeitet. 

In vielen Beeten recken sich Blattspitzen ans Licht und an besonders geschützten Stellen entdeckte ich sogar allererste Schneeglöckchen und Winterlinge. Ich hielt mein Gesicht in die Sonne und lauchte dem Gesang der Vögel. Das tat so gut!









































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