Montag, 23. Januar 2017

Ab in die Sonne

Die derzeitige Inversionswetterlage drückt auf die Stimmung und so sind wie am Sonntag raus aus dem Nebel und hoch in die Berge gefahren. 

Aus dem Rheintal geht es hinauf ins Toggenburgische Wildhaus und dort auf 1095m empfängt uns gleißender Sonnenschein und ein wolkenloser knallblauer Himmel. Hach ist das schön!

Vom Dorfkern führt uns eine gut präparierter Winterwanderweg über verschneite Wiesen und Weiden hinauf nach Gamplüt. Die Landschaften im oberen Toggenburg sind weit und offen, lose Wälder und weitverstreute Alphütten prägen das Bild.
Gemächlich steigen wir auf, mit genügend Pausen zum Atemholen, zum Genießen der fantastischen Ausblicke ins Tal und auf die umliegenden Berge und zum Spielen im Schnee.
 




























































Oben auf Gamplüt (1354m) können Fußgänger im Winter abseits des Rummels des Alpinskis auf der Sonnenseite des Toggenburgs die prächtige Aussicht genießen:  Auf der einen Seite türmen sich die mächtigen Zacken der unverkennbaren Churfirsten, auf der anderen Seite zeigt sich mit dem Schafberg der Säntis von einer unbekannten Seite. 

Wir legen auf unseren Schlitten sitzend eine Rast ein und lassen uns u.a. unser Zimt- Zupf- Brot schmecken und trinken warmen Tee. Dann steigen wir noch etwas weiter auf Richtung Alp Fros (1441m), als wir von Schneeverwehungen gebremst werden, kehren wir um.
Auf unseren Schlitten geht es in einer recht rasanten Fahrt über die stellenweise vereisten Wege wieder hinunter ins Tal
  


































































verlinkt bei Astrids Wintersammlung


Freitag, 20. Januar 2017

Dieser Moment ...

Ein Foto, keine Worte, ein Moment der Woche eingefangen. 
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will. 


























Mittwoch, 18. Januar 2017

Eiskristalle aus Muffinförmchen

Draußen liegt Schnee und es weht ein eisiger Wind, der Winter hat uns im Griff.

Für unser Esszimmerfenster haben der kleine Bruder und ich Eiskristalle aus Papierförmchen für Muffins geschnitten.

Das funktioniert eigentlich beinahe genauso wie bei den Schneeflocken aus Papier.
Weil das Papier aber dünner ist als Druckerpapier, wirken sie gleich noch etwas zarter und leichter. 

Benötigt werden weiße Muffinförmchen aus Papier und eine spitze Schere und schon könnt ihr loslegen.



























1 Das Papierförmchen vorsichtig glatt streichen
2 Den Kreis in der Hälfte falten
3 Die Mitte finden und in drei gleichgroße Abschnitte teilen
4 Ein äußeres Drittel auf das mittlere Drittel falten
5 Das andere äußere Drittel ebenfalls auf die beiden falten
6 Das entstandene Dreieck nocheinmal in der Hälfte falten
7 Mit der Schere von der abgerundeten Kante hineinschneiden und zwei Ärmchen stehen lassen, ein langes und ein kürzeres.
8 Dann nach Lust und Laune kleine Einschnitte machen, Ecken oder Kurven herausschneiden, evtl. auch die Spitze ein wenig abschneiden.
9 Auseinanderfalten


Fertig ist ein bisschen Winterstimmung fürs Fenster. Die Eiskristalle mit kleinen Tesaröllchen einfach am Glas befestigen.

          

   
verlinkt bei Creadienstag und Linkyourstuff 

Sonntag, 15. Januar 2017

Wintersonntag

Während der Schnee am Samstag jedesmal gleich wieder wegtaut, bleibt er in der Nacht zum Sonntag liegen und am Morgen ist alles ganz wunderbar weiß. 
Schnee am Sonntag ist einfach klasse, weil keiner auf der Straße zu Schule und Arbeit unterwegs sein muss und wir den Schnee so richtig genießen können. 

Schon beim Frühstück brennt das Feuer im Kamin und wir schauen durch das Fenster den Flöckchen zu.
Während der Liebste dann mit dem kleinen Bruder auf dem Hügel vor dem Ort rodelt, drehe ich im frischgefallenen Schnee eine Runde über die Felder und am Waldrand entlang. 
 




Dann treffe ich die beiden Schlittenfahrer wieder und wir wandern zusammen durch den Wald zum Ried. Kurze steile Passagen werden auf den Schlitten zurückgelegt, da steige sogar ich auf. Am Ried stehen wir im dichten Flockenwirbel und entdecken Fuchsspuren auf dem Eis.
Da es am Rückweg immer wieder schneit, sehen wir beinahe aus wie Schneemänner, als wir nach Hause kommen.

Am Nachmittag haben eine Verabredung im Lieblingscafé.
 
































verlinkt bei Astrids Winter-Sammlung

Freitag, 13. Januar 2017

Dieser Moment ...

Ein Foto, keine Worte, ein Moment der Woche eingefangen. 
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will. 

Donnerstag, 12. Januar 2017

12 von 12 im Januar

Da ich mir meine Alltagseinblicke aus den letzten Jahren selbst gerne nochmal anschaue, möchte ich auch in diesem Jahr wieder bei 12 von 12 mitmachen. 
Alle TeilnehmerInnen sind heute wieder bei bei Caro versammelt. 


Über Nacht hat es geregnet und am Morgen ist die ganze weiße Pracht weggetaut. Auch unsere schönen Eislichter sind verschwunden. Sehr schade!
 























 
Gegen 10Uhr gehe ich zur Grundschule. Ich mache eine Durchsage über Lautsprecher, spreche kurz mit der Lehrerin des kleinen Bruders und werde schon von kleinen lesebegeisterten Kindern erwartet. Wir stellen gemeinsam den Datumsstempel auf das neue Jahr um und reihum dürfen die Kinder die Karteikarten abstempeln. Nach den Ferien ist ein ganzer Schwung an ausgeliehenen Büchern zurückgekommen, die ich später noch in Ruhe ins Regal sortiere.
























 
Ein Kind hat Geburtstag und schenkt mir ein Muffin. Da ist mein zweites Frühstück ja gerettet:-), nein, ich werde das Muffin später dem kleinen Bruder schenken.




   
Dann laufe ich zur Arztpraxis, um das telefonisch bestellte Rezept für das Blutverdünnungsmittel, das ich zu meinem Medikament einnehmen soll, abzuholen. 
Ich treffe eine Bekannte, die gerade Flugblätter für die Typisierungsaktion am 22.Januar im Ort verteilt und mir gleich eines in die Hand drückt. Es ist schrecklich. Die junge Konstanzerin, die an Leukämie erkrankt ist, hat mit meiner Großen zusammen diesen Sommer Abitur gemacht.























 
Beim Zurückkommen nehme ich gleich die Weihnachtsdeko vor dem Haus mit rein, nur Winterliches lasse ich stehen.
























 
Der Nachbarkater huscht mit herein und schleicht mir so lange um die Beine, bis ich ihm etwas zum Fressen gebe.


 
Juchuh, da kommt unser Paket von Kivanta: Edelstahl- Dosen, die wir für Käse, Wurst und Reste verwenden. Sie haben sich absolut bewährt, sind zwar teuer in der Anschaffung, aber frei von Schadstoffen, langlebig und umweltfreundlich, deshalb haben wir nochmal einen Schwung nachbestellt. Damit wir nun endlich ganz auf das Kunststoff- Zeugs verzichten können. 
Unsere Kinder nehmen die kleinere Variante der LunchBots, die es mit unterschiedlichen Unterteilungen gibt, als Versperdosen mit in die Schule. Gibt es auch hier.


























  
Der kleine Bruder trudelt von der Schule ein, er bekommt einen Rest von gestern angewärmt und geht dann gleich wieder zu seiner Hausaufgabenbetreuung. 
Als die Große aus der Uni kommt, machen wir beide uns Frühlingsrollen.

 
Nach einer längeren Mittagspause, die ich mit Lesen verbringe (ich lese gerade den neusten Taunus- Krimi Im Wald von Nele Neuhaus), räume ich weiter Weihnachtssachen in den Keller und suche dann winterliche Deko, Kissen und Bilder zusammen. 



   
Als der kleine Bruder vom Draußenspielen hereinkommt, bekommt er einen warmem Kakao und ich einen Kaffee, wir kuscheln uns am Sofa zusammen und lesen uns abwechselnd aus einem Lieblings-Winterbuch vor. 
Dann hängen wir in die Fenster Schneeflocken aus Papier und auch Frau Holle darf nicht fehlen.


   
Als der Liebste heimkommt, kochen wir gemeinsam. Es gibt leckere im Backofen zubereitete Hackfleischbällchen, Salzkartoffeln und Lauchgemüse. 
Als die Schulkinder dann im Bett sind, schaut der Liebste einen in Stockholm spielenden Krimi. Und weil ich doch meistens mitschaue, dauert es lange, bis ich meine 12 Bilder ausgesucht habe.



























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