Dienstag, 19. September 2017

Auf nach Berlin

Am Wochenende haben wir unsere Große nach Berlin verabschiedet, sie wird in die Hauptstadt ein dreimonatiges Praktikum machen. Ganz schön spannend. Für sie aber auch für uns.

Für diesen Anlass habe ich ihr eine Tasche aus Berlin- Stoff genäht. Ich habe den gleichen Schnitt verwendet, wie damals für eine London- Tasche für das Tochterkind.

Gefüllt habe ich die Tasche dann auch gleich noch mit praktischen Helfern: einem "Laundry"-Wäschesack und den Büchlein Reiseführer Berlin*, Berlin for Beginners: Tipps für Stadteinsteiger* und Die Berliner Schnauze*


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Stoffe: DaWanda
Schnitt: Grinsestern  

verlinkt bei Creadienstag 

Montag, 18. September 2017

Septemberwochenende

Am Wochenende schien hier endlich wieder mal die Sonne. Nach der kühlen verregneten Woche tat das so richtig gut. 

Samstags stehen alle früh auf, um unsere Große zu verabschieden. Der Liebste bringt sie dann mit ihrem großen schweren Koffer zum Bahnhof. Von dort tritt die Große die lange Zugfahrt nach Berlin an. Sie wird dort ein dreimonatiges Praktikum bei einer Filmfirma machen. 

Nach einem gemütlichen Frühstück bei Kaminfeuer, arbeiten der Liebste und ich vom späten Vormittag an im Garten. Das schöne Wetter muss ausgenutzt werden. Das Gras ist während unseres Urlaubs so gewachsen, dass der Liebste erstmal mit der Sense ran muss. Ich mähe hinterher und schneide dann den Lavendel und stutze den Schmetterlingsflieder. Ich flechte die Triebe in den Weideniglu ein und ich flücke ein paar Himmbeeren. Der Liebste trimmt dann noch die Grasränder. Ich freue mich über kräftig orangefarbenen Hagebutten und Beeren des Feuerdorn. Jetzt im zweiten Jahr sind sie schon richtig üppig.

Am späten Nachmittag fahren wir in den Nachbarort, wo der Liebste und ich nach einer Probe mit dem Projektchor im Gottesdienst zum Patronatsfest oben auf der Empore singen. Anschließend gibt es draußen Zwiebelkuchen und Apfelmost und -saft. Da regnet es leider schon wieder ein bisschen. 





































Am Sonntag schlafen wir lang und finden uns dann zum ersten Mal nur zu viert zum Sonntagsfrühstück ein, ganz schön ungewohnt.

Ich muss viele Mails beantworten, der kleine Bruder hat einiges für die Schule zu tun und der Liebste arbeitet an seinem neuen Blogg. Ich backe ein Blech Zwechgen- Streuselkuchen nach meinem bewährten Rezept. Den lassen wir uns noch leicht warm schmecken, jummy.

Dann fahren wir zu unserem Patenbaum und ernten die Boskoop-Äpfel. Mit dem Obstpflücker* mit Teleskopstange* kommen wir sogar bis hinauf in die obersten Äste. Dieses Jahr sind die Äpfel etwa vier Wochen früher reif und trotz des Frostes im April hängen doch einige dran. Es sind zwar weniger als letztes Jahr, dafür sind aber richtig dicke dabei. Wir füllen etwa zwei Stiegen, die Hälfte der Äpfel ist leider schon runtergefallen und angefressen.

Abends kochen wir eine feine Lauchsuppe. Die Große schickt Fotos und wir tauschen uns per Skype aus.







































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Samstag, 16. September 2017

Zur Einschulung

An unserer Grundschule ist es üblich, dass die Kinder erst am Donnerstag Nachmittag ihren ersten Schultag haben. 
Bei der Einschulungsfeier durfte ich dieses Jahr, in meiner Funktion als Vorstand des Fordereins, ein bisschen zusehen. Es sind einige Kinder, aus meinem Jahr in der Kleinkindergruppe dabei. Schön und spannend, sie jetzt schon so groß zu erleben, hach.

Vier Kindern aus unserem Bekanntenkreis haben wir zur Einschulung kleine Geschenke gemacht: Das Büchlein Der Buchstabenbaum* von meinem Lieblingsbilderbuchautor Leo Leonni eingepackt in Buchstabenpapier.
Zum Backen von Buchstabenkeksen fehlte uns diesesmal die Zeit. Stattdessen haben wir den Namen des Schulanfängers aus bunten Buchstaben- Holzperlen* auf eine Lederschnur gefädelt.



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Donnerstag, 14. September 2017

Überfahrt

Unsere Überfahrt nach England traten wir im nahe der belgischen Grenze gelegenen Dünkirchen an.
An Board einer DSDF Seeway- Fähre überquerten wir auf der Strait of Dover den Ärmelkanal. Die Straße von Dover ist die engste Stelle des Ärmelkanals und gehört zu den Schifffahrtswegen mit dem dichtesten Schiffsverkehr weltweit.


Fasziniert beobachten wir vom Warteplatz aus, wieviele Lastwagen alleine im Bauch des Schiffes Platz haben. Dann dürfen wir endlich ins Zwischendeck auffahren. 
Das Wetter ist zum Glück gut und die See ruhig. Wie sind die meiste Zeit auf Deck und lassen uns den Wind in den zwei Stunden dabei ordentlich um die Nase wehen.
Beim Auslaufen beobachten wir den Hafen und sehen dann die französische Küste immer mehr entschwinden. Das Cap Gris-Nez ist noch lange zu erkennen. Während der Überfahrt erleben wir fasziniert, wie die Farbe des Meeres sich immer wieder ändern. Viele Fährschiffe und Frachtkähne ziehen an uns vorüber.
Als wir dann endlich die Kreidefelsen bei Dover am Horizont erspähen, ist das ganz schön aufregend.















Mittwoch, 13. September 2017

12 von 12 im September

Der 2. Schultag für die Schulkinder, gerade erst zurück aus dem Urlaub, heißt es hier: Hallo Alltag!


Der Tag beginnt grau und regnerisch. Nach dem Frühstück fahre ich mit einer anderen Mutter los, Plakate für den großen Herbstbasar in vielen Kitas im Stadtgebiet aufhängen.

 
Zurück zuhause freue ich mich, im Briefkasten das neue Hygge- Heft vorzufinden. Zum Geburtstag hatte ich ein Abo geschenkt bekommen. Ich mache ein Päuschen mit dem Heft, dann gehts weiter.
 
   
Ich räume Küche und Wohnzimmer auf und sauge das Erdgeschoss durch.

   
Dann kommt auch schon der kleine Bruder. Er bringt zum Schuljahresbeginn viele Infobriefe aus der Schule mit heim. Wir müssen heute rasch zu Mittag essen, denn wir haben einen Termin. Er bekommt Lachsbrote und ich esse einen Rest Quinoa- Gemüsesalat mit Lachs.

  
Wir düsen in die Stadt und bekommemn beide die Haare geschnitten, erst er, dann ich. Die Große holt den kleinen Bruder anschließend ab und bringt ihn zum Schlagzeug- Unterricht. Ich darf beim Haareschneiden eine Café trinken.


  
Ich schlendere kurz über die Rheinbrücke, der See ist aufgewühlt. Dann ist es schon Zeit, den Jüngsten abzuholen.

   
Heute ist Aprilwetter am Bodensee, den ganzen Tag über wechseln sich Regen und Sonne ab. Die Kastanienbäume an der Musikschule leuten schon den Herbst ein. 
  
  
Wir halten auf dem Heimweg für einen kurzen Einkauf bei der Apotheke und beim Bioladen. Ich schwanke kurz, ob ich den ersten Kürbis mitnehmen soll, bleibe aber standhaft. Eigentlich ist ja noch Sommer. Und ich bestelle demnächst bei unserem Biohof.
   

      
Zuhause  bleibt der kleine Bruder gleich draußen und spielt mit dcn Nachbarskindern. Mein Strandkorb auf dem Balkon sieht zu einladend aus, kurz setze ich mich zum Lesen des neuesten Schweden- Krimis * in die Sonne. Viveca Sten erzählt so lebendig, dass da schöne Erinnerungen an unseren Tag in Sandhamn wach werden.


  
Schnell ist die Sonne wieder weg und es stürmt und beginnt bald zu regnen. Ich schneide Berlin-Stoff zu für ein neues Projekt (Zeige ich hier demnächst. )Endlich ist es im Atelier im Dachspitz nicht mehr so warm, jetzt bekomme ich wieder Lust zum Nähen. 


  
Der Liebste kommt gerade mit dem Rad heim, als der Regen nachlässt. Da entdecken wir eine tollen doppelten Regenbogen am Himmel.


  
Abends kommen die Freundinnen der Großen. Sie wollen zusammen Pizza backen und die Große zu ihrem Aufenthalt in Berlin verabschieden. Da die Küche nun erstmal für uns belegt ist, schlägt der Liebste vor, im Restaurant zu essen. Gute Idee, feiern wir einfach den Schulanfang:-)
 

  
Und als wir zurück sind, bin ich dann einfach zu müde, um noch zu bloggen und verschiebe es auf den nächsten Tag.


Alltagseinblicke vom 12. September sammelt Caro


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Montag, 11. September 2017

Back to school

Kaum zurück aus dem Urlaub, beginnt hier heute schon wieder die Schule, ob wir wollen oder nicht. 

Für den kleinen Bruder fängt bereits das vierte Schuljahr an und für Ella ist es das 11. Schuljahr und damit der Start in die zweijährige Kursstufe auf dem Weg zum Abitur.
Zum 1. Tag in der neuen Klasse habe ich ihr, wie damals auch schon der großen Tochter, eine kleine Schultüte gebastelt und mit ein paar süßen und nützlichen Kleinigkeiten gefüllt. Die Buchstabenperlen habe ich im Bastelladen entdeckt.







 
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