Freitag, 2. November 2012

Trauer

Am Feiertag gestern haben wir zusammen eine Andacht zu Allerseelen besucht und waren am Grab unserer Tochter bzw. Schwester, die wir vor anderthalb Jahren verloren haben. Die Lieder und Worte haben uns sehr berührt und Erinnerungen an geliebte Verwandte wurde wieder wach. Mir ist gerade vor dem Hintergrund meiner Krebsdiagnose das Zitat von Jean Paul sehr nahe gegangen:

"Das Leben gleicht einem Buch. Toren durchblättern es flüchtig; der Weise liest es mit Bedacht, weil er weiß, daß er es nur einmal lesen kann."

 



Kommentare:

  1. Dein Post hat mich gerade sehr berührt! Als Mutter ist es schrecklich sein Kind zu verlieren und ich glaube jede Mutter kann da mitfühlen. Wie geht es Dir mir Deiner Diagnose? Man, da machst Du aber gerade eine wirklich schwierige Zeit mit! Ganz liebe Grüße Klem Alice

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  2. Danke für deine liebe Worte! Das letzte Jahr war sehr schwierig. Unsere Tochter war schwerbehindert, trotzdem war es hart sie zu verlieren. Auch die Kinder hat das Thema Tod sehr beschäftigt. Als ich fünf Monate später völlig unerwartet die Diagnose Brustkrebs bekam, war das wieder ein großer Schock. Nach der OP hatte ich im letzten Winter eine Chemo (mit den üblichen Nebenwirkungen) und anschließend Bestrahlung. Da der Krebs homonrezeptorpositiv war, nehme ich jetzt Tamoxifen. Mit dem Medikament bin ich von heute auf morgen in die verfrühten Wechseljahre gekommen...

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    1. Auch wenn es für Deine Tochter sicherlich so der bessere Weg war, kann ich mir vorstellen, dass es sehr hart für Euch alle war und Deine Krankheit dazu ein Riesenschock! Ich wünsche Dir ganz viel Kraft diesen Krebs zu überwinden! Ganz liebe Grüße Klem Alice

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