Freitag, 22. August 2014

Antihormon-Therapie

Meine Krebsdiagnose tritt immer mehr in den Hintergrund, wenn da nicht diese kleine Tablette wäre, die ich jeden Abend vor dem Schlafengehen schlucken muss. 
Eine kleine Tablette für einen großen Zweck.
Da mein Krebs hormonrezeptorpositiv war, soll durch das Medikament die Bildung oder Wirkung vor allem von Östrogenen blockiert werden. So soll das Wachstum hormonempfindlicher Tumorzellen gestoppt werden. Ein Rückfall oder ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung kann so oft verhindert werden. Der Hormonentzug wird auch als endokrine Therapie oder Antihormontherapie oder kurz als Hormontherapie bezeichnet. 

Klar weiß man nie genau, ob das Medikament wirklich seine Wirkung tut. Besorgniserregend ist dann zum Beispiel dieser Artikel, auf den mich die liebe Beate hingewiesen hat. Danach soll schon geringes nächtliches Licht die Wirkung der Krebstherapie mit Tamoxifen stören.

Ich bemerke, gemessen an der langen Liste auf dem Beipackzettel, wenige Nebenwirkungen: Seit Anfang an habe ich ab und an Hitzewallungen, die unangehm sind und mich die sommerliche Hitze schlecht ertragen lassen und leide unter Müdigkeit. 
Ich nehme das Tamoxifen jetzt seit gut zwei Jahren. Einmal im Jahr muss ich wegen der Einnahme des Medikaments zur augenärtlichen Kontrolle und vierteljählich untersucht meine Gynokologin bei mir die Gebärmutterschleimhaut. Außerdem soll ich das Blutbild regelmäßig kontrollieren lassen.


Kommentare:

  1. Hallo Gina
    Viel dazu sagen kann ich dir nicht, ich kenne mich mit diesen Medis nicht aus.
    Ich wollte hier nicht einfach nur lesen und wieder gehen..
    Wünsche dir viel Kraft um dies alles zu tragen!
    Schönes Wochenende wünscht dir Bea

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  2. Hallo Gina,
    dass der Tipp hilfreich war, darüber freu ich mich.

    LG
    Beate

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  3. Liebe Gina,
    meine Schwester hatte dieses Medikament auch nehmen müssen.
    Google mal "Ruediger Dahlke". Ich bin von ihm überzeugt. Einige seiner Bücher sind meine ständige Begleiter.
    Herzliche Grüsse von Marion

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  4. Ich bin überzeugt davon - Medikamente wirken nur, wenn man an sie glaubt. Nimm es mit (so gut wie) 100% Überzeugung - oder suche Alternativen.
    Viele liebe Grüße!

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  5. Es ist hart so eine lange zeit Medikamente zu nehmen.Die immer Nebenwirkungen mit sich bringen.
    Ich kenne das zu gut.Kein Krebs,aber Rheuma.
    LG
    Nicole

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  6. Tamoxifen kenne ich höchstens aus meiner Apothekenzeit...
    Ich wollte dir aber alles Gute weiterhin wünschen, die Daumen drücken und für dich hoffen daß sich die Nebenwirkungen auch weiterhin auf das Wenige beschränken!

    Der Artikel hat mich allerdings auch arg beunruhigt. Nicht weil ich an Krebst erkrankt bin, allerdings arbeite ich in Schichten, und mein Schlafrythmus ist total gestört. Das kann nicht gesund sein, und ich mache mir schon länger Sorgen, daß ich irgendwann einmal deswegen krank werden könnte....

    Alles Gute dir!

    Sandra

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  7. Hören Sie nicht auf esoterische Bücher oder Bloggerinnen Ratschläge .Krebs heilt man nicht mit "Händeauflegen" und Kräutertee . Diese oft fragwürdigen Methoden richten nur Unheil an. Lassen Sie sich von einem verlässlichen Onkologen beraten. In Deutschland werden immer weniger Kinder geimpft aus Angst vor irgendwelchen Nebenwirkungen. Es gibt Kitas mit Tuberkulose , Scharlach etc. Krankheitsbildern, in anderen europäischen Ländern wird ein Kind ohne kompletten Impfpaß gar nicht eingeschult. Also haben Sie Vertrauen , machen Sie Ihre Nachuntersuchungen und hören Sie nicht auf irgendwelche Ratschläge. Jeder Mensch hat seinen eigenen Metabolismus und was für andere gut ist, ist es vielleicht nicht für Sie !
    FG Mira

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  8. Oho Ruediger Dahlke ist ein hoch gefährlicher Esoteriker und ein Mensch mit durschnittlicher Intelligenz sollte dies sofort erkennen. Absoluter Schwachsinn was dieser Mann von such gibt.
    Klara

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