Donnerstag, 19. April 2018

♥ 50 ✿

Vorgestern ist der Liebste 50 geworden. Seinen runden Geburtstag hat er mit der Familie verbracht, demnächst wird er noch in größerem Rahmen feiern. Er hatte feinstes Geburtstagswetter erwischt, die Sonne lachte von einem beinahe wolkenlosen Frühlingshimmel.

Nachdem die Kinder aus dem Haus sind, frühstücken wir erstmal ganz in Ruhe. Dann unternehmen wir eine feine kleine Wanderung durch den frühlingsgrünen Wald entlang des Uferweges von Wallhausen Richtung Marienschlucht. (Die Schlucht selbst ist leider wegen eines heftigen Erdrutsches im Mai 2015 gesperrt.) Der Weg ist stellenweise matschig und umgestürzte Bäume erfordern Umwege, aber das frisch austreibende Laub von den überwiegend Buchen ist so schön anzusehen. In Höhe des Teufelstisch steigen wir hinab und gehen direkt am Ufer entlang zurück. Dort war es still und zauberhaft schön, so dass wir uns gleich ein bisschen wie im Urlaub fühlen. 

Als der kleine Bruder aus der Schule heimkommt, sind wir auch gerade zurück. Ich bringe ihn zu seinem Schlagzeug- Unterricht an die Musikschule und der Liebste geht in der Zeit zu einer kurzen dienstlichen Besprechung. Nachmittags gibt es Tee und Lieblingskuchen. Den Tisch habe ich mit unserem frühlingsgrünen Geschirr gedeckt und Vasen mit bunten Tulpen aufgereiht. Nachher packt der Liebste seine Geschenke aus. Von seiner Familie bekommt er eine Werkbank, die er sich im Keller einrichten will. Dann sitzen wir noch im Garten, testen das neue Spiel Quint-X und der Liebste bekommt viele Telefonanrufe. 

Abends gehen wir dann noch eine Kleinigkeit essen im Koono in Litzelstetten.











































Mittwoch, 18. April 2018

Ostertage in Hamburg 2

Nach unserer Pause in Planten und Blomen fahren wir am Nachmittag wieder zurück Richtung St. Pauli Landungsbrücken. Das Tochterkind hat keine Lust mehr auf weitere Besichtigungen, trennt sich vorher von uns und fährt alleine zurück in die Ferienwohnung.

Nach einem kurzen Abstecher an die Elbe spazieren wir in die Ditmar-Koel-Straße. Dort zwischen den Landungsbrücken und dem „Michel“ inmitten des Hamburger Portugiesenviertels stehen die Hamburger Seemannskirchen. Diese vier Sakralbauten wurden von Gläubigen aus den nordischen Ländern im 20. Jahrhundert für ihre seefahrenden Mitglieder errichtet.

Ganz am Anfang der Straße steht die Schwedische Gustaf Adolfs Kyrkan, die älteste erhaltene Seemannskirche. Am Ende der Straße reihen sich wie auf einer Kette die finnische, norwegische und dänische Seemannskirchen aneinander. Die finnische Kirche ist sogar mit einer Sauna ausgestattet. Neben ihr steht die Sjømannskirke" der Norweger und als letzte die "Benediktekirke" der Dänischen Seemannsmission, die seit 1875 in Hamburg aktiv ist. Einen baugleichen Turm findet man auch an der "Adventskirken" in Kopenhagen.  

Sehr gerne hätte ich mir diese Kirchen auch mal von innen angeschaut, aber es ist spät und meine Familie möchte essen gehen.





















Da die Große in Altona wohnt, fahren wir dorthin und gehen einfach im Vapiano essen. Da findet jeder was nach seinem Geschmack, wie wir schon in Berlin gemerkt haben. Nachher verabschieden wir die Große und fahren zurück in die Ferienwohnung.

Der Liebste begleitet mich später dann noch ins Vergnügungsviertel entlang der Reeperbahn. Obwohl St. Pauli ein bedeutendes Wohnquartier in Hamburg ist, ist der Stadtteil vor allem durch sein Vergnügungs- und Rotlichtviertel, das Gebiet im Süden des Stadtteils, bekannt. Dieses umfasst jedoch nur ein behördlich festgelegtes Teilgebiet, in dem für die Gastronomie keine Sperrstunde gilt. Dazu gehört die Reeperbahn, der Spielbudenplatz und Seitenstraßen wie die Herbertstraße und die Große Freiheit. 

Wenn ich schon so nahe dran wohne, muss ich da einmal über drüber laufen. Es ist ganz schön voll dort auf den Gehwegen, ich muss zu sehn, dass ich den Liebsten nicht im Getümmel verliere. Wir haben schnell genug gesehen und laufen zurück in unsere warme heimelige Unterkunft.


































Fortsetzung folgt

Sonntag, 15. April 2018

Unser Wochenende

Am Samstag Morgen mache ich mich mit dem kleinen Bruder auf den Weg in die Stadt zur BUND Geschäftsstelle bzw. den Park dort drumherum. Zuerst ist es noch etwas kühl und die Wiese ist nass vom Tau, aber gegen Mittag  wärmt die Sonne und es wird wieder, wie auch in den letzten Tagen, ganz schön warm. Ich begleite den Aktionstag der BUND-Spechte-Kindergruppe als Betreuerin. Heute geht es um das Leben der Wildbienen und dazu haben wir einen Gast: Dipl. Ing. Frouzan Fayazian Nasab (Landschaftsplanerin und Naturpädagogin).  

Sie erzählt den Kindern Wissenswertes: Was sind Wildbienen? Sind sie besonders aggressive Bienen? Müssen wir Angst von „Wilden Bienen“ haben? Wie viele Wildbienenarten gibt es? Wo wohnen sie? Sie zeigt den Körperbau einer Biene (dazu hat sie ein selbstgenähtes Modell dabei) und erklärt die Entwicklung und den Lebenszyklus einer Biene. Am Wildbienenhotel können wir Gehörnte Mauerbienen beobachten.

Nachher gibt es Stationen und Spielangebote: Nisthilfen für markhaltige Stängel-Bewohner bauen, Bastelaktion Lebenszyklus einer Mauerbiene, Wildblumensamen säen, Bienenquiz, Spiel Brutzellen bauen und Welche Lebensmittel werden durch Tiere bestäubt?

Das informative und wunderbar bebilderte Buch Nester bauen, Höhlen knabbern: Wie Insekten für ihre Kinder sorgen (Amazon-Partnerlink) möchte ich mir unbedingt kaufen.











































Zuhause kommen wir nachmittags gerade rechtzeitig, um beim Pflügen des Ackers hinter unserm Haus zusehen zu können. Und prompt ist Meister Adebar zur Stelle und spaziert sehr nahe am Traktor vorbei. Wir halten jedes Mal den Atem an. Wir trinken auf der Terrasse Kaffee und essen Eis und haben viel zu sehen. Später mähe ich zum ersten Mal in diesem Jahr den Rasen, lasse aber die Gänseblümchen stehen. 




 
Am Sonntag können wir endlich mal ausschlafen. Es ist etwas bewölkt oder durch den Sahara-Sand jedenfalls sehr diesig. Nach einem Brunch muss der Jüngste Hausaufgaben machen und ich arbeite im Garten. Und ich suche im Netz nach einer sinnvollen Hochbeet-Idee für die Terrasse. Es soll Füße haben und idealerweise einen Entwässerungsschlauch, damit nicht alles Gieß- und Regenwasser auf das Terrassenholz läuft. Den ganzen Tag über bekommen wir immer wieder Besuch vom Storchenmännchen. Es ist eine Freude, es auf dem Feld landen und darauf herumwaten zu sehen. 
Nachts bleibt die Schranke an den kleinen Straße nun leider wieder offen, die Krötenwanderung ist wohl schon vorüber.

































































































Am frühen Abend drehen wir noch eine Runden mit den Rädern. Die Obstplantagen beginnen zu blühen und am Bach stehen überall Schlüsselblumen und Buschwindröschen. Auf dem Rückweg beobachten wir einen Rotmilan.




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