Freitag, 16. Februar 2018

Mit dem Fahrrad unterwegs [Tell a story]



Dieses Fahrrad ist leider nicht meines, ich hatte es während unseres Schleswig-Holstein-Urlaubs in Kappeln entdeckt. Mein Rad ist langweilig schwarz.  

Ich bin eine begeisterte Radlerin. Aber eigentlich erst seit wir hier am Bodensee leben. Meine Kindheit und Jugend habe ich in einem kleinen Winzerort an der Ruwer verbracht, deren steile Weinberge nicht zum Radfahren einluden. Ich weiß gar nicht mal, ob ich überhaupt ein eigenes Rad hatte. (Heute gibt es dort auf der ehemaligen Bahntrasse den toll ausgebauten Ruwer-Hochwald-Radweg.)

Heute nutze ich das Fahrrad in der wärmeren Jahreszeit gerne für meine tägliche Fitness, zum Einkaufen und für Wochenend- und Ferienausflüge mit der Familie. Und im Urlaub leihen wir uns gerne Räder aus, um die Gegend damit zu erkunden. 

Der Bodensee gilt ja bekanntlich als das Radelparadies. Aber stellt es euch nicht zu idyllisch vor. Die Wege sind nicht nur eben, es gibt doch immer wieder Steigungen. Ufer, die in Privatbesitz sind, erfordern eine Umfahrung und erlauben keinen Blick auf den See. Und manchmal verlaufen Radwege direkt entlang der Straße. Aber es gibt unterwegs auch romanische Stellen und gerade im Sommer ist so ein schattiges Plätzchen oder ein erfrischendes Bad im See fein.  

Unsere gerne gewählte Standardradrunde führt um einen Teil des Überlinger Sees. Sehr empfehlenswert und eben ist der Radweg im Rheintal am Alpenrhein entlang. Seit wir einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung haben, erschließen wir uns nach und nach andere Streckenabschnitte an Bodensee und Rhein.

Schon etwas länger haben wir einen Plan: Die Umrundung des ganzen Bodensees. Dafür haben wir unseren großen praktischen Kinder- Anhänger aufgehoben. Mal sehn, wann wir zu diesem Abenteuer aufbrechen.

Bodenseeradweg durch das Mainau- Ried
Bodenseeradweg am Mainau- Wald
Bodenseeradweg zwischen Konstanz-Dingelsdorf und -Litzelstetten
Bodenseeradweg zwischen Uhldingen und Meersburg
Am Rheindamm (Liechtenstein/Schweiz)

verlinkt bei Emmas Tell a Story

Donnerstag, 15. Februar 2018

Frühlingsgeläut

Auch wenn es heute den ganzen Vormittag hier wieder geschneit hat, bleibe ich bei meinem für heute geplanten Post.

Als sich letzte Woche Dienstag Nachmittag der Nebel doch noch lichtete, zog es mich schon wieder auf die Mainau. Ich setzte den Jüngsten an der Musikschule ab und hoffte inständig, dass er das mit der Heimfahrt per Bus diesmal ganz alleine meistert und fuhr schnurstracks zur Blumeninsel zurück.

Dieses Jahr sind die Frühblüher wirklich extrem früh dran. Und so freute ich mich über Märzenbecher, Krokusse und Blausternchen und Teppiche mit Schneeglöckchen und Winterlingen. Ich bestaunte die ersten Blüten der Kornellkirsche und der Kamelie. Und ich entdeckte bereits die ersten Osterglocken, hui.

Eine wunderbare Auszeit mit "Frühlingsgeläute".










































verlinkt beim Naturdonnerstag

Montag, 12. Februar 2018

12 von 12 im Februar

Ho Narro! Heute ist Rosenmontag und wir haben noch die ganze Woche Ferien. 

Im Ferienmodus schlafen wir lange und dann frühstücken wir alle gemeinsam. Ich habe Lust auf Farbe und decke heute den Tisch mit unserem roten Punkte-Geschirr von Green Gate, das ich sonst nur im Sommer verwende. Es gibt Brot und Porridge aus Hafer- und Weizenkleie.


 
Ich habe uns endlich einen Motivstanzer* für Kreise gekauft, mit dem wir zu Fasching ratz fatz viele bunte Riesenkonfetti ausgestochen hatten, die wir dann mit Tesaröllchen am Fenster befestigt haben.



   
Der Liebste fährt dann zur Arbeit, ich verabschiede ihn an der Haustüre. Dort hängt gerade mein Kranz aus Zweigen, der zur Zeit am Blog der am häufigsten aufgerufene Post ist.



  
Die Sonne scheint und taut den in der Nacht gefallenen Schnee. Ich drehe eine Runde im Garten und freue mich über die ersten geöffneten Krokusblüten. Interessanterweise blühen zuerst die in den Rasen gepflanzten.


























Am Amberbaum kann ich die ersten grünen Knospen entdecken. Ich möchte eigentlich eine Blumenschale bepflanzen, aber bei kapp 2°C gehe ich schnell lieber wieder in die warme Stube.



 
Ich freue mich über Kommentare am Blog zu meinem gestrigen Storchen- Post und lese Mails. Ja, meine Buchung für eine Ferienwohnung in Hamburg zu in den Osterferien wurde bestätigt, das freut mich sehr. Ich hatte sehr lange schon nach einer solchen Wohnung gesucht. Zum ersten Mal habe ich über Airbnb gebucht.


























 
Der kleine Bruder tut es seiner Schwester nach und zeichnet auf dem iPad.



  
Der erste kräftige Graupelschauer geht nieder. Nachher ist alles weiß. Der kleine Bruder meint, der Graupel sieht aus wie Puderzucker. Stimmt irgendwie. So geht es dann den restlichen Tag weiter, Graupelschauer wechseln sich mit Sonne ab.

 
Hausarbeit muss auch in den Ferien sein. Ich sortiere Wäsche und stelle eine Maschine an. Ich räume die Spülmaschine aus und wieder ein und lasse sie laufen. Der Jüngste will eigentlich am frühen Nachmittag zur Kinderbelustigung im Ort, aber da die gewöhnlicherweise im Freien stattfindet, rate ich ihm bei dem Wetter davon ab. Zum Tee mache ich einen schnellen Faschingskuchen. Ich backe einen einfachen Rührteig, den ich dann noch bunt verziere. Die Kids sind begeistert.


  
Der Jüngste möchte ein Foto von seinem Zaubergas- Ballon haben, der hält nämlich schon seit fünf Tagen. Verrückt, das hatten wir noch nie. Kennt das jemand von euch?


 
Dann heißt es Sofa-Zeit: Lesen, faulenzen, spielen und Olympia gucken. Und ja, die Winterdeko ist verschwunden, ich mag es gerade bunt. 


Als der Liebste mit dem Rad von der Uni kommt, ist es draußen ziemlich glatt. Da sieht der Himmel so aus: 






  
Der Liebste fährt dann für den Wocheneinkauf nochmal mit dem Auto los. Die Teenietochter begleitert ihn, sie steigt gerade auf Vegane Ernährung um und möchte noch spezielle Lebensmittel suchen. Vorher müssen sie noch die Autoscheiben von Eis und Schnee befreien. Brrr, bin ich froh, dass ich nicht mehr raus muss.

Ich räume derweil die Küche auf und helfe dem Jüngsten beim Aufräumen seines Zimmers, was zu ewigen Diskussionen und sogar Tränen führt, weil er nichts wegwerfen kann.

Ich bereite Pfannkuchenteig und einen Salat zu und als die Einkäufer zurück sind und alle Einkäufe verräumt sind, gibt es zur Feier des Tages Mini- Pfannkuchen (herzhaft belegt und süß), die wir gleich am Tisch mit diesem praktischen Gerät* backen.

Nachher spielen wir noch zusammen Heimlich & CO*, für uns Eltern fast schon ein Klassiker und Spiel des Jahres von 1986. Nachher schauen wir eine interessante Dokumentation über die Geschichte des Karnevals in Deutschland in der ZDF-Mediathek.


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Sonntag, 11. Februar 2018

Zurück

Gestern morgen weckte mich der Liebste mit den Worten: "Es sind zwei Besucher da!" Ich war überrascht. Wir erwarteten niemanden. Wer sollte das sein, wen meinte er? Der Liebste war schon beim Bäcker gewesen und hatte die beiden auf dem Feld hinterm Haus entdeckt: Die Störche sind zurück. 
 
Letzte Woche hatte der Liebste und der kleine Bruder bereits einen Storch auf dem Horst beim Campingplatz gesehen. Nun ist auch schon seine Partnerin eingetroffen. Sie ist beringt.

Gestern wurde ein Teil des Feldes gepflügt. Der Traktor störte die Störche nicht, im Gegenteil, suchten sie besonders in seiner Nähe den gerade gepflügten Acker ab. Die beiden staksten im Regen und Schneegriesel übers Feld und suchten Nahrung. Den ganzen Tag und auch heute wieder konnten wir sie dort vom Fenster aus beobachten. 
 
Hoffentlich wird es bald wieder wärmer. 














































Samstag, 10. Februar 2018

Zu Fuß unterwegs [Tell a story]

Zu Emmas Wochenthema sind mir spontan unsere Bergwanderungen eingefallen. Hoch hinauf auf die Berge kommt man nämlich in den meisten Fällen nur zu Fuß
 
Man muss sich die Gipfel quasi erarbeiten, denn solch ein Aufstieg kann (gerade im Sommer) ganz schön anstrengend und schweißtreibend sein. Aber hinterher wird man mit einer fantastischen Aussicht belohnt.

Seit wir hier am Bodensee leben, haben wir die Bergwelt für uns (neu) entdeckt. (Ich selbst bin ja schon als Kleinkind von meinen Eltern im Urlaub auf Österreichische Berge geschleppt worden). Die Bodenseehausberge* im Appenzeller Land und im Toggenburg (Schweiz) und in Vorarlberg (Österreich) zählen seitdem bei gutem Wetter zu unserem Tagesausflugszielen. Da hatten wir schon viele schöne gemeinsame Erlebnisse.

Gute Bergschuhe gehören deshalb zur Ausstattung von uns allen, auch schon als die Kinder noch klein waren. Für den Liebsten und mich sind es außerdem ein Wanderrucksack und Hiking-Stöcke. Und gutes Kartenmaterial gehört auch dazu. 

Unseren hier am Bodensee geborenen Jüngsten haben wir schon mit ein paar Wochen im Tragetuch und später in der Krakse auf die Berge mitgenommen. Und schon bald hat er erste Schritte dort gemacht und ist inzwischen ebenfalls ein begeisterter Gipfelstürmer.
 






















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Freitag, 9. Februar 2018

Schmotziger Dunschtig

Mit dem Schmotzigen Donnerstag beginnt in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht die eigentliche Fastnachtszeit. Schmotzig bedeutet „fettig". Der Name kommt daher, dass an diesem Tag gerne Fettgebackenes, wie Fasnetsküechle oder Fasnachtskiechli gegessen werden.
  
Gegen 5:30Uhr werden wir durch die laute Musik vom Narrenwagen zum ersten Mal geweckt. In der Nacht hat es geschneit und als der Jüngste mit den Nachbarkindern das Haus als Ritter verkleidet Richtung Schule verlässt, sind die Straßen noch weiß. 

Nach einer Stunde feiern, wird die Schule dann von den Narren befreit und die Lehrerinnen werden "gefesselt". Das gleiche passiert dann nochmal im Kindergarten. Alle treffen sich später im Narrenzelt wieder. Dort gibt es ein kleines Programm.  Mit der großen Tochter besuche ich dieses "Event" (wahrscheinlich zum letzten Mal), denn wir möchten die Aufführungen der einzelnen Klassen sehen.

Passend zum diesjährigen Faschingsthema "Great Britain" gehe ich als Telefonzelle, ein T-Shirt mit Handmade- Applikation hatte ich bei Ebay entdeckt:-)Der kleine Bruder konnte sich lange nicht so richtig für eine Verkleidung entscheiden, Anfang der Woche habe ich dann endlich Stoff gekauft und ihm schließlich am Mittwoch noch ein Outfit als englischer Ritter genäht.

Die Darbietungen der vier Klassen der Grundschule und des Kindergartens werden jeweils wiederholt. So wird das Ganze ein bisschen verlängert. Nach dem Applaus wird drei Mal "Ho Narro"gerufen. Die Lehrerinnen sind als englische Teebeutel verkleidet und tragen eine Cup of Tea auf dem Kopf. Das orginelle Outfit und ihr Tanz gefallen mir richtig gut, leider sind meine Fotos nicht gut geworden.
 
Bei der anschließenden "Schülerspeisung" isst der kleine Bruder dann noch eine Wurst und ich unterhalte mich mit Bekannten und suche nach "Englischer Verkleidung". Aber zum lange Draußenbleiben sind wir zu dünn an.
 
Zurück zuhause machen wir dann noch schnell ein paar Fotos hinterm Haus. Sie erinnern ein bisschen an einen Märchenfilm. Der Prinz, ähm der edle Ritter in der weißen Landschaft. Ich finde, das hat was. Fehlt nur noch das Pferd:-)
  
Nachher schauen wir dann zusammen, weil er gerade so gut passt, den Film Der Brief für den König*. Nachmittags will der kleine Ritter dann aber noch mal rausgehen, um beim Aufstellen des Narrenbaums zuzuschauen. Ich verfolge das Spektakel von unserem Badfenster aus.
    
Als der Jüngste wieder da ist, sind die Fasnetsküchle fertig. Ich habe sie in der Pfanne gebacken. Außerdem hat uns die Große bunte Amerikaner zubereitet. Da können wir es uns richtig gut gehen lassen. Der kleine Ritter hat viel Spaß mit einem mitgebrachten gasgefüllten Luftballon.
    
Ach ja, wir haben jetzt Ferien. Noch die ganze nächste Woche. Hierzu wurden mal wieder alle beweglichen Ferientage zusammengelegt. Da wir nicht im Fasching aktiv sind und der Liebste arbeiten muss, ist das für uns nicht optimal. Aber wir haben uns ein paar nette Aktivitäten vorgenommen, werden aber einfach schauen, worauf wir Lust haben. Dem kleinen Bruder habe ich zum Ferienbeginn nun den dritten Band der entzückenden Muskeltierreihe gekauft: Die Muskeltiere und Madame Roquefort*. Die ersten beiden Bände hat er regelrecht verschlungen.

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verlinkt bei In Heaven
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